Solvency II: Internes Modell für CLOs

Collateralized Loan Obligations (CLO) sind Verbriefungen (engl. "Securitizations") von Mittelstandskrediten (engl. "Loans") und fallen unter die Kategorie der Asset-Backed Securities ("ABS"), die in verschiedenen Tranchen (von "AAA" bis "Equity") ausgegeben werden. Sie stellen v.a. in den USA ein beliebtes Refinanzierungsvehikel für Loans aller Art dar, sind aber auch in Europa attaktiver geworden.

Während der Finanzkrise waren es aber gerade die Asset-Backed Securities, die besonders schwere Preisverwerfungen erfuhren. Dabei sind aber nicht alle ABS gleichermaßen riskant. Während ABS auf Subprime Mortgage Loans kollabierten, konnten beinahe alle CLOs ihre Cashflows während der Finanzkrise komplett bedienen.

Collateralized Loan Obligations (CLO) werden im Standardmodell von Solvency II im Marktrisikomodul (Spread Risk Submodul) behandelt. Solvency II argumentiert, dass ein Versicherungsunternehmen für das Halten einer Investition mindestens so viel Kapital vorhalten muss, um den Verlust eines 1-in-200-Jahresereignis (0,5% VaR) abzudecken.

Damit ergibt sich aber eine signifikante Diskrepanz zwischen dem Kreditrisiko auf der Aktivseite ("Pool", "Underlying"), was aus Leveraged Loans (Rating BB und B) besteht und was mit ca. 30-40% kapitalisiert wird, und der Passivseite des CLOs, die mit 80-100% kapitalisiert werden muss.

HiBrook hat hierzu ein Internes Partialmodell für den "Credit Sub Module" entwickelt, insb. für "Structured Credit", um die Kapitalanforderungen nach Solvency II dem eigentlichen Risikoprofil (Ausfallrisiko, Kreditmarktrisiko, Optionalitäten, Wiederanlagerisiko) der ABS Assetklassen, insb. CLO's, besser anzupassen.

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